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Appartements Riemergasse

Riemergasse 8, A-1010 Wien

Tel: +43 1 512-72-20
Fax: +43 1 512-77-77-56
eMail: office(at)riemergasse.at

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Anreise Nächte

Ihr Weg: vom Hotel Appartements Riemergasse in 10 Minuten zu Fuß,

oder 10 Minuten mit Straßenbahnlinie  1 oder 2 bis Oper 

Das Hotel Appartements Riemergasse befindet sich nur einen Steinwurf von der Albertina entfernt. Von Ihrer Unterkunft mitten im historischem Zentrum Wiens gelangen Sie in 10 Minuten zu Fuß zur Albertina. Einst war sie ein privates Palais, heute ist sie eines der beliebtesten Museen in Wien mit stets wechselnden Ausstellungen.


Die Geschichte des Baus
Das Fundament der Albertina ist römisch. Der Tiefspeicher und die unterirdischen Ausstellungshallen sowie das Studiengebäude stehen auf 130 Gräbern aus dem 2. und 3. Jahrhundert. Nach der ersten Türkenbelagerung 1529 wurde die Stadtmauer erhöht und verbreitert.


Das Areal der Albertina liegt zwölf Meter über dem Stadtniveau. Dieser Teil blieb als einziger nach der Schleifung der Stadtmauer im Jahr 1857/58 durch Kaiser Franz Josef über. Maria Theresia erteilte dem Hofbaudirektor Emanuel Teles Graf Silva-Tarouca  in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Erlaubnis, das damalige Hofbauamt zu seinem Palais auszubauen.


Schon am Anfang des 19. Jahrhunderts zog die Kunst durch Herzog Albrecht in das Palais ein, welches bis zum Ende der Monarchie 1918 ihm und seinen Erben als Wohngebäude und Aufbewahrungsort der Kunstsammlung diente. Josef Kornhäusel gestaltete die Räume um, die heute zu den kostbarsten Beispielen klassizistischer Bau- und Dekorationskunst in Österreich zählen.

 
Auch die Albertina wurde vom Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges nicht verschont. Beim letztem großen Fliegerangriff am 12. März 1945 wurde sie schwer beschädigt. Die letzten umfassenden Renovierungen, welche fast 10 Jahre dauerten, führten das Palais zu seiner ursprünglichen Gestalt zurück. Die Albertina wurde zu einem weltweit bedeutenden Ausstellungshaus. Die Nutzfläche dieses größten habsburgerischen Wohnpalais beträgt 20.000 Quadratmeter.

 

Die habsburgischen Prunkräume
Die parallel zum Burggarten angelegten habsburgerischen Prunkräume wurden 1801-1805 vom Gründer der Albertina, Herzog Albert von Sachsen-Teschen  errichtet. 1822 erbte Erzherzog Karl das Palais und gestaltete es nach seinen Vorstellungen um. Die Prunkräume wurden untergliedert in den zentralen Museensaal und in zwei flankierende, herrschaftliche Appartements. Die wunderschöne Aussichtsterrasse, die man über das Audienzzimmer erreicht, bietet einen einzigartigen Blick auf den Burggarten, dem damaligen Privatgarten der kaiserlichen Familie. Heute ist der Burggarten eine beliebte Spielwiese für Jung und Alt.

 

Viele Einrichtungsgegenstände der Albertina gingen durch die Enteignung der Habsburger 1919 verloren. Einige der Originaleinrichtungsgegenstände fanden nach der Renovierung im Jahr 2001 im zuge der Wiedereröffnung ihren Weg zurück in die Albertina. Heute können Sie auf 4 Ausstellungsebenen Exponate verschiedenster Künstler besichtigen, die in einem 2-3 monatigen Zeitraum in der Albertina ausgestellt werden. Auch die Prunkräume können besichtigt werden.

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